J
Zurück zu: Startseite | Historie | Philosophie
Grundprinzipien des Judo 柔道の基本原理

Jigorō Kanō formulierte zwei grundlegende Prinzipien des Jūdō, die wesentlich dazu beigetragen haben, dass sich Jūdō über die ganze Welt verbreitet hat und fast überall nicht nur als Sportart, sondern auch als Erziehungssystem verstanden wird.
Sei-ryoku-zen-yo; das technische Prinzip, (bestmöglicher Einsatz von Geist und Körper). Dieses technische Prinzip soll verdeutlichen, dass man sich nur durch stetigen Trainingsfleiß und der Beschäftigung mit sowohl körperlichen Fertigkeiten, als auch mentalen Fähigkeiten weiterentwickelt.
Ji-ta-kyo-ei; das moralische Prinzip, (gegenseitiges Helfen zum beiderseitigem Wohlergehen) Dieses „moralische“ Prinzip verdeutlicht den pädagogische Wert der Sportart auf sozialer Ebene. Die Verantwortung für den Partner, das „miteinander kämpfen“ ohne sich oder den anderen zu gefährden, die Rücksichtnahme auf Schwächere, ist Grundlage des Jūdō und in einer anderen Kampfsportart nicht unbedingt selbstverständlich.
Quelle:
- Begleitmaterial zum Dan Prüfungsprogramm, 2009, Hannes Daxbacher, Klaus Hanelt, Roman Jäger, Klaus Keßler, Ulrich Klocke, Ralf Lippmann, Rudi Mieth, Jan Schröder, Franz Zeiser
Jūdō 柔道
Babelsberg
Japan 日本